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Das Stunden-Buch

Drittes Buch: Das Buch von der Armut und vom Tode, Mit CD

Erschienen am 27.08.2018, 1. Auflage 2018
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783579085517
Sprache: Deutsch
Umfang: 128 S.
Format (T/L/B): 1.3 x 30.3 x 21.6 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

»Für Rilke ist Glauben ein Suchen, nie ein Wissen.« (Gotthard Fermor) Mit atemberaubenden Bildern und Sprachschöpfungen nimmt Rainer Maria Rilke seine Leser an die Hand. Er lädt sie ein, ihre Ich-Ideale loszulassen und so der spirituellen Sehnsucht Raum zu geben. Die Armut wird ihm zum Leitbegriff, um die Natur, die Arbeit, die Kunst, unsere Beziehungen wieder ohne die Verzerrungen der beschleunigten Moderne zu erfahren, wie Rilke sie in der Großstadt Paris erlebt hat. So erschließt er eine Lebens-Anschauung, die die Bewegung auf den Tod nicht als bedrohlich erlebt, sondern vom Land jenseits dieser Grenze getragen und erwartet weiß. Mark S. Burrows führt in einzigartiger Weise in das Denken Rilkes ein. Die meditativen Klavier-Kompositionen von Josef Marschall lassen die von Gotthard Fermor gesprochenen Gedichte nachklingen. Die Schwarz-Weiß-Fotos von Klaus Diederich sind in Paris entstanden und haben mit einem flanierenden Blick dem Entstehungskosmos dieser Gedichte nachgespürt. Der 3. Band des StundenBuches Für Rilke Fans Tiefe menschliche Grunderfahrungen und radikale spirituelle Suche Mit exklusiver MusikCD und einzigartigen Fotos Ausstattung: Mit 48 S/w-Fotos; Mit 1 Audio-CD

Autorenportrait

Rilke wurde 1875 als Sohn eines Prager Beamten geboren. Nach einer erzwungenen Militärerziehung begann er 1896 in Prag ein Studium der Kunst- und Literaturgeschichte, wechselte dann an die Universitäten von München und Berlin. 1901 heiratete er in Worpswede die Bildhauerin Clara Westhoff, löste die Ehe aber bereits 1902 wieder auf. In den darauffolgenden Jahren bereiste er Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloss er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es aber zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluss zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein kurzes Leben ganz seiner Kunst. Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen worden, wurde aber seiner kränklichen Konstitution wegen in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. 1926 starb Rilke nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux. Rainer Maria Rilke gilt als der bedeutendste und einflussreichste deutsche Dichter der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.